Was ist Shiatsu
Shiatsu ist eine ganzheitliche und energetische Behandlungsmethode, um den Menschen über den Körper zu bearbeiten.
Das Wesentliche ist ähnlich wie bei der Akupressur, der stabile Druck, wobei nicht nur einzelne Punkte gedrückt werden, sondern entlang von Energiebahnen, Muskelsträngen und Körperzonen.
Ergänzend wird auch gedehnt und mobilisiert.
Der Begriff „ganzheitlich“ bezieht sich auf Körper, Geist(die spirituelle Essenz), Emotionen und die Gedankenwelt. Im Shiatsu werden Diese als untrennbare Einheit betrachtet, ihr energetischer Ausdruck wird wahrgenommen und in die Behandlung einbezogen.
Der Begriff „energetisch“ umfasst alle Aspekte des Lebens, die uns Menschen beeinflussen (wie Klima, Ernährung, soziale und emotionale Aspekte, etc.) und beschreibt, wie sich diese Einflüsse in uns zeigen.
Shiatsu basiert nicht auf ideologischen oder religiösen Grundlagen und erfordert keine bestimmte Lebensweise!
Der Ursprung von Shiatsu
Der Ursprung von Shiatsu liegt in der alten japanischen „Amna Massage“.
Am Beginn des 20igsten Jahrhunderts wurde daraus, in Kombination mit Elementen der westlichen Physiotherapie, Shiatsu gebildet.
Den theoretischen Hintergrund bilden die Konzepte von „Yin und Yang“ und den „5-Elementen“, aber auch Kenntnisse von Anatomie und Pathologie.
DIE HEILENDEN HÄNDE
Die Philosophie
Deutlich distanzieren möchte ich mich von der esoterischen Schiene, denn ich beobachte zu meinem Leidwesen, wie Shiatsu oft in dieses Eck gedrängt wird. Shiatsu hat zwar sehr viele spirituelle Aspekte, ist aber sehr körperlich und damit sehr real und sehr bodenständig.
Bei Shiatsu ist es wichtig zu beobachten, was vorhanden ist und wie sich etwas verändert. Oft ist es hingegen mühsam danach zu forschen, warum etwas so ist, wie es ist. Was oft bleibt ist "das Rätsel des Lebens".
Das Massagegewerbe ist ein nicht medizinischer Bereich und ersetzt nicht den Besuch beim Arzt.